Editorial

Vor 30 Jahren bündelten die drei Bezirksvereine Franken, Oberbayern und Schwaben ihr Engagement in einem gemeinsamen ADFC-Landesverband. Ziel war es, den Radfahrenden nicht nur vor Ort und regional, sondern auch auf Landesebene eine Stimme zu geben. Das war auch dringend nötig, denn Vorschläge für eine bayernweite Radverkehrsförderung wurden noch lange damit abgetan, dass Radverkehr eine lokale Aufgabe sei und damit der Freistaat nicht zuständig. Dass kommunale Selbstverwaltung und landesweite Förderung des zukunftsträchtigen Verkehrsmittels Fahrrad sich ergänzen müssen, dafür fehlte das Verständnis.

Nach zwei Landtagsanhörungen, regelmäßigen Tagungen, Kongressen und Messeauftritten, landesweiten Aktivitäten wie dem Angebot Bett+Bike oder der Aktion Mit dem Rad zur Arbeit gelang uns dennoch ein langsamer, aber spürbarer Wandel. Zunächst tauchte das Fahrrad im Autoland Bayern zumindest in Sonntagsreden auf. Dann veröffentlichte die Staatsregierung 2017 das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 und verkündete, dass sich der Radverkehrsanteil bis 2025 landesweit auf 20 Prozent verdoppeln solle. Weil weiterhin den Kommunen überlassen blieb, WIE und mit welchen Ressourcen das zu schaffen sei, haben wir 2018 ein Rad-Gesetz für Bayern gefordert. Es stieß bei allen auf große Zustimmung – außer bei der CSU-Staatsregierung.

Und so blicken wir jetzt traurig nach Nordrhein-Westfalen: Anstelle von Bayern wird es wohl das erste Flächenland mit einem Rad-Gesetz werden. Doch wir geben natürlich nicht auf. Steter Tropfen höhlt den Stein: Es werden beispielsweise endlich die Fördermittel des Bundes für den Bau von Radwegen abgerufen und auch ein Plan wurde vorgelegt, wofür diese genutzt werden sollen. Mit Hilfe des ADFC werden wir also vielleicht doch noch irgendwann zum „Radlland Bayern“ und freuen uns zunächst über die vielen Statements zahlreicher Wegbegleiter*innen!

Bernadette Felsch und Armin Falkenhein

GESTERN

Viel ist geschehen in den 30 Jahren des Bestehens des ADFC-Landesverbands Bayern. Einen kleinen Einblick geben die Seiten 2 bis 5 unserer interaktiven Jubiläumsbroschüre: www.unserebroschuere.de/adfc-bayern/WebView/. Und hier haben wir außerdem noch ein Schmankerl zum Anhören.

Wie der Landesverband Bayern entstanden ist

Nach der Gründung des ADFC 1979 in Bremen bildeten sich in ganz Deutschland lokale und regionale Gliederungen. In Bayern waren das die Bezirksvereine Franken, Oberbayern und Schwaben und viele lokale Ortsgruppen. 1990 dann kam es zu einer Strukturreform. Ziel war es, die Verbandsstrukturen an die politischen Strukturen anzupassen. So entstand am 20.10.1990 in Augsburg der ADFC Landesverband Bayern durch Umwandlung des bereits bestehenden oberbayerischen Bezirks. Der ADFC organisierte sich ab da vor Ort in Kreisverbänden und innerhalb dieser wiederum in Ortsgruppen.

Humorvolle Trauerrede für den Bezirksverein
Beschlossen hat die Umwandlung des Bezirksvereins Oberbayern in den Landesverband Bayern eine Delegiertenversammlung im Zeughaus in Augsburg. Im Anschluss an diesen formalen Akt hielt damals einer der Delegierten eine humoristische Trauerrede zum brutalen Hinscheiden des Bezirksvereins und der gleichzeitigen wundersamen Geburt seines Sohnes Landesverband. Ein historischer Mitschnitt war leider nirgendwo aufzufinden, dafür aber ein Kopie aus Papier. So konnte der Autor von damals diese Rede für uns noch einmal einsprechen und wir können hier eine Audio-Aufnahme dieser „Trauerrede zum Hinscheiden des Bezirksvereins“ zu Gehör bringen.

HEUTE

Einblick in die aktuellen Aktivitäten des ADFC Bayern geben die Seiten 6 bis 9 unserer interaktiven Jubiläumsbroschüre: www.unserebroschuere.de/adfc-bayern/WebView/. In Ergänzung dazu präsentieren wir hier außerdem, welche Lieblingsorte ADFC-Kreisverbände für einen Besuch oder eine Radtour empfehlen. Dazu kommen die Details zur Rubrik "Menschen", die in der Broschüre selbst nur ganz kurz angerissen werden konnte: viele Grüße von Weggefährt*innen der letzten 30 Jahre und der Gegenwart, ganz unterschiedliche Gesichter von Menschen im ADFC, die Vorstellung unserer Neumitglieder mit den Nummern 29.999, 30.000 und 30.001 und nicht zuletzt radfahrende Promis.

Lieblingsorte

Vor Ort gehören geführte Radtouren zum festen Angebot der ADFC-Gliederungen. Hier lassen uns Aktive aus den ADFC Kreisverbänden teilhaben an ihrem Wissensschatz: Sie verraten uns ihre Lieblingsplätze oder geben Tipps für Radtouren.

ADFC Amberg
Foto: Klaus Kichmann

Klaus Kichmann empfiehlt:
Flüsse und Seen satt

Naab oder Vils, Murner oder Hammer? Welcher Fluss, welcher See darf’s denn sein? Mitten in der Oberpfalz locken jede Menge Wasser-Wege, die Wahl fällt schwer. Und überlaufen ist es dort eh weniger als an den bayerischen Radl-Hotspots.


ADFC Ansbach
Foto: Manfred Birke

Manfred Birke empfiehlt:
Fränkische Rezat mit dem Rad

Verkehrsarme Sträßla, verträumte Orte wie Wassermungau oder Georgensgmünd, das langsam dahinfließende Flüßla: Das Rezat-Tal eignet sich hervorragend fürs Radwandern. Und in der Pflugsmühle bei Abenberg kann man mehr als 200 historische Radl bestaunen…


ADFC Aschaffenburg
Foto: Manfred Röllinghoff

Manfred Röllinghoff empfiehlt:
Zur Sommerfrische von Kurt Tucholsky

Es geht in den Spessart. Ab Waldaschaff rein ins liebliche Hafenlohrtal bis Lichtenau. Im dortigen Landgasthof verbrachte Kurt Tucholsky offensichtlich angenehme Sommer, er schrieb dort seinen Reisebericht über das „Wirtshaus im Spessart“. Ein Ort wie aus unserer hektischen Zeit gefallen, reinste Idylle. Von dort nach Lohr und mit der Bahn zurück.


ADFC Augsburg
Foto: Lutz Bäucker

Arne Schäffler empfiehlt:
Entlang von Wertach und Lech durch den Süden der Stadt

Start ist an der Kulperhütte, Augsburgs In-Spot für Radler*innen und Flaneur*innen. Unterwegs ein Sprung in den Mandichosee, Schatten im wunderschönen Botanischen Garten und am Hochablass eine spektakuläre Brücke über den Lech.


ADFC Bamberg
Foto: Inge Buhl

Inge Buhl empfiehlt:
Zu den Störchen im Itztal

Nördlich von Bamberg, eine landschaftliche Idylle, es gibt Störche, wenig Radler*innen und jede Menge Natur. Ganz anders als der touristische Hotspot Bamberg!


ADFC Bayreuth
Foto: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, Florian Trykowski

Stefan Steurer empfiehlt:
Auf dem Fränkischen Hochweg

Von der Bierstadt Bayreuth durch ruhige Landstriche über Mistelgau und Hollfeld in die Bierstadt Bamberg. 66 Kilometer entspannte Fahrt mit schönen Einkehrmöglichkeiten dank der höchsten Brauereidichte Deutschlands.


ADFC Coburg
Foto: Uwe Dittmar

Uwe Dittmar empfiehlt:
Picknick am Muckl-Brünnle

Ein plätschernder Bach mit Teich, ein bodenständiges Wirtshaus, schattenspendende Bäume, ein altes Mühlrad – anheimelnder kann ein Picknickplätzchen kaum sein. An diesem Muckl-Brünnle genannten Ort treffen sich Radler*innen aus Coburg und Thüringen, das Radler ist naturgekühlt – einfach herrlich.


ADFC Donau-Ries
Foto: Gasthof Schmidbaur, Wörnitzstein

Johannes Thum empfiehlt:
Auf ins Kesseltal!

53 Kilometer von Donauwörth über Wörnitzstein nach Buggenhofen mit seiner sehr sehenswerten Wallfahrtskirche. Die Tour führt auch durch den Tunnel der ehemaligen König-Ludwig-Eisenbahn von Hof nach Lindau.


ADFC Erlangen

Mathias W. Hofmann empfiehlt:
Ausflug zum „Franken-Tatort“

Ja, im ehemaligen Jagdschloss Rockenbrunn bei Röthenbach ist mal ein ARD-Tatort gedreht worden. Das Ambiente rund um den 400 Jahre alten Gasthof zieht alle Besucher*innen in Bann, auch die Anfahrt durch den Sebalder Reichswald ist einzigartig.


ADFC Fürstenfeldbruck
Foto: Stadt Fürstenfeldbruck / Carmen Voxbrunner

Adi Stumper empfiehlt:
Auerochsen und Meer

Überraschungen am Rande der Großstadt: Seltene Rindviecher (Nachfahren der Auerochsen) im Fußbergmoos, dann zum Pucher „Meer“ (Badesee mit zehn Metern Tiefe). Bei Föhn und mit etwas Glück gibt’s eine atemberaubende Sicht bis zu den Alpen. Auch am ehemaligen Fliegerhorst mit der Gedenkstätte für die Toten des Olympiaattentats 1972 geht es vorbei.


ADFC Fürth
Foto: Olaf Höhne

Olaf Höhne empfiehlt:
Schäufele mit Geschichte

Der Hohenzollern-Radweg von Fürth über Cadolzburg nach Ansbach – das ist Mittelfranken wie aus dem Bilderbuch. Lauschig, preiswert und gut. Eine innovative App macht Landschaftsgenuss und Kulturgeschichte möglich. Unterwegs gibt’s Schäufele mit Kloß und eine der spannendsten Burgen Bayerns.


ADFC Garmisch-Partenkirchen

Bernhard Spitz empfiehlt:
Durchs Moos zum Ramsachkircherl

Eine wunderschöne Feierabendtour direkt von meiner Haustür durchs Murnauer Moos am barocken Ramsachkircherl vorbei bis in den Biergarten vom „Ähndl“ – die Alpen immer im Blick, bis hinein zur Zugspitze.


ADFC Kempten-Oberallgäu
Foto: Lutz Bäucker

Ursula Sieber empfiehlt:
Berg-Tour mit Badeteich

Eine Lieblingstour für Leute mit Kondition und Sitzfleisch: von Sonthofen auf halber Höhe mit tollem Berg-Panorama über Hindelang südlich nach Hinterstein und durchs Tal der Ostrach bis zum Giebelhaus. Und schließlich hinauf zur urigen Alpe Plättele – auf 1340 Metern Höhe schmeckt der Bergkäs‘ besonders gut. Auf dem Rückweg in Hinterstein unbedingt im Naturbad Prinze Gumpe abtauchen – ein köstlich-alpines Vergnügen!


ADFC Landshut
Foto: Lutz Bäucker

Roswitha Keil empfiehlt:
Hopfen und Heilige: unbekanntes Niederbayern

Von Landshut nach Norden radeln bis Rottenburg a.d. Laaber, durch riesengroße Hopfengärten, zu wunderschönen Kirchen, vorbei an gemütlichen Biergärten.


ADFC Memmingen
Foto: Klaus Schuster

Klaus Schuster emphiehlt:
Hängepartie an der Iller

Das ist ein beliebter Klassiker im Unterallgäu: über Kornburg (Bier!) und Illerbeuren (Bauernhofmuseum, Biergarten und Badeplatz) auf dem Iller-Radwag über die Hängebrücke bei Fischers zur Ruine Kalden.


ADFC München
Foto: Lutz Bäucker

Martina Tollkühn empfiehlt:
Cozy Chillen am Praterstrand

Ne richtig coole Tour für Rad-Urbanaut*innen: einmal kreuz und quer durch Haidhausen. Früher lebten hier die Tagelöhner*innen, heute residiert hier das hippe Stadtvolk. Vom Hinterhof-Cafe geht’s über die Kriechbaumhof-Alm zum Chillen und Abkühlen an der Isar.


ADFC Nürnberg
Foto: Sabine Kuntz

Sabine Kuntz empfiehlt:
Zum Teufelstisch im Nürnberger Reichswald

Meinem MTB sei Dank: Ich entdecke gerade den Reichswald! Mit verwunschenem Turm, mit Urwildpferden, dem Gündlacher Moor und einer Sandsteinformation namens Teufelstisch.


ADFC Passau
Foto: ADFC Passau

Holger Farr empfiehlt:
Mit der Ilztalbahn in den Bayerischen Wald

Das an Wochenenden reaktivierte Bähnchen von Passau nach Freyung eröffnet herrliche Wald-Touren wie zum Freilichtmuseum Finsterau, zur Quelle der Kalten Moldau oder auf den Dreisesselberg im Dreiländereck. Mal was ganz anderes!


ADFC Regensburg
Foto: Klaus Wörle

Klaus Wörle empfiehlt:
Weitblick von der Walhalla

Mein absoluter Lieblingsort – der Blick schweift mit etwas Glück von Regensburg im Westen bis nach Straubing im Osten. Die Donau fließt majestätisch zu meinen Füßen dahin und im Rücken spüre ich die Größen „teutscher Zunge“, für die Ludwig I. die Walhalla erbauen ließ. Einfach schön!


ADFC Rosenheim
Foto: Mario Stürzl

Mario Stürzl empfiehlt:
Brotzeit auf dem Samerberg

Von der Kapelle bei Törwang hat man einen prächtigen Ausblick über den Chiemgau.


ADFC Schweinfurt
Foto: Martin Dettmar

Martin Dettmar empfiehlt:
Die Vogelsburg-Runde nach Volkach

Durch Weinberge radeln, mit grandiosen Ausblicken auf den Main, auf besten Radwegen. Und natürlich überall gut essen und trinken.


ADFC Ulm/Neu-Ulm
Foto: Peter Beckmann

Peter Beckmann empfiehlt:
Von Bayern nach Württemberg und zurück

Eine Runde mit jeder Menge Abwechslung und Einkehr: Kloster Elchingen für die geistig-körperliche Entspannung – in Ulm das gigantische Münster, das pittoreske Fischerviertel, der mittelalterliche Metzgerturm, Kloster Wiblingen – in Neu-Ulm eine bekannte Lebküchnerei und die Vogelstation Plessenteich. Grenzüberschreitendes Rad-Vergnügen links und rechts der Donau!


ADFC Weilheim-Schongau
Foto: Dieter Schleiermacher

Dieter Schleiermacher empfiehlt:
Haus-und Hof-Kapellen-Runde am Ammersee

Diese interessante Halbtagestour gehört jedes Jahr zum ADFC-Programm. Dann ist der Einlass in sonst verschlossene Kapellen sicher und zeigt Kunst und Kultur. Eine einfache und gemütliche Tour von Weilheim über Unterhausen nach Raisting und zurück über Stillern und den Zellsee. Einkehren lässt sich in Raisting oder Stillern.


ADFC Wunsiedel
Foto: Dennis Stratmann

Harald Heinrich empfiehlt:
Durchs wilde Fichtelgebirge

Ob Wallenstein-, Eger-, Mühlen-, Steinwald- oder Fichtelnaab-Radweg – auf zwei Reifen durch das eher ruhige Mittelgebirge zu verschwiegenen Seen oder rustikalen Biergärten, das macht Spaß und entschleunigt. Und in Röslau gibt’s den Blick auf alle Gipfel des Fichtelgebirges!


ADFC Würzburg
Foto: Christoph Spenkuch

Christoph Spenkuch empfiehlt:
Kult-Kutter auf dem Main

Ein bisschen Nordseefeeling plus loungiges Chill-out plus Festungsblick – was wollen Radler*innen mehr, mitten in Würzburg?! Auf einem uralten Fischkutter kann man herrlich relaxen und neben dem Main auch den Alltag an sich vorüberziehen lassen…


Weggefährt*innen

In den 30 Jahren unseres Bestehens haben uns viele Menschen und Organisationen begleitet und mit uns zusammengearbeitet – vom ADFC-Bundesverband und befreundeten Verbänden über Tourismus- und Kommunalverbänden bis hin zu Ministerien und den Parteien im Landtag. Sie wollen wir hier zu Wort kommen lassen.

ADFC
Foto: ADFC / Clemens Bilan

Ulrich Syberg
ADFC-Bundesvorsitzender

Trau keinem über 30 – das gilt schon lange nicht mehr! Der ADFC ist aus den Kinderschuhen entwachsen, aber noch lange kein alter Hut! Im Jahr 2020 stellt sich der ADFC bunter, weiblicher und politischer als je zuvor dar!


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European Cyclists' Federation (ECF)
Foto: Helga Fendt

Manfred Neun
ECF-Ehrenpräsident

So jung bist Du? – und die zweite Hälfte des Weges durfte ich Dich aus Brüssel begleiten. Auf mich kannst Du weiter zählen – Strategie braucht Inhalt:


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AGFK Bayern
Foto: AGFK Bayern

Marlene Wüstner
Vorsitzende Vorstand 2012-2016

Wir bringen Bayern aufs Rad! Dieses Motto haben sich die AGFK Bayern und der ADFC Bayern zu eigen gemacht. Gemeinsames Ziel ist es den Radverkehr zu fördern und immer mehr Menschen zum Umsteigen aufs Fahrrad zu bewegen.


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Bayerischer Landkreistag
Foto: Bayerischer Landkreistag

Dr. Johann Keller
Geschäftsführendes Präsidialmitglied

30 Jahre Pionierarbeit – Zum 30. Geburtstag des ADFC Bayern gratuliere ich persönlich, aber auch im Namen des Bayerischen Landkreistags sehr herzlich und freue mich über das engagierte Wirken des ADFC im Haus der bayerischen Landkreise.


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Bayerischer Gemeindetag
Foto: Bayerischer Gemeindetag

Dr. Franz Dirnberger
Geschäftsführendes Präsidialmitglied

Der Radverkehr und damit auch der ADFC erleben derzeit einen so nicht gekannten Boom. Denken Sie aber bei Ihrer Arbeit nicht nur an die Großstädte, sondern auch an den ländlichen Raum.


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Bayerischer Städtetag
Foto: Bayerischer Städtetag

Bernd Buckenhofer
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Der Bayerische Städtetag schätzt die intensive und gute Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern des ADFC. Die bayerischen Städte wünschen dem Verband zu seinem 30-jährigen Bestehen alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei seinen politischen Initiativen für Fortschritte beim Radverkehr in Bayern.


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AOK Bayern
Foto: privat

Armin Schöbel
bis Juli 2015 Marketingleiter

Ein Konzept mit nachhaltiger Wirkung
Als der  damalige ADFC-Landesvorsitzende Armin Falkenhein im Jahr 2000 mit seiner aus Dänemark stammenden Konzeptidee zu mir kam, war ich als langjähriger Marketingleiter der AOK Bayern schnell von den Potenzialen dieser Aktion überzeugt:


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Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG)
Foto: BEG

Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin
Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung

30 Jahre konsequentes Engagement für den Fahrradverkehr: Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit dem ADFC Bayern!


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BUND Naturschutz in Bayern
Foto: Peter Roggenthin

Richard Mergner
Vorsitzender

Radfahren ist sowohl in urbanen wie auch in ländlichen Räumen eine zentrale Maßnahme für gesündere Luft und konkreten Klimaschutz. Dafür brauchen wir eine zukunftsfähige, umweltverträglichere Mobilitätspolitik mit mehr Platz fürs Radeln und innovative Fahrradwegkonzepte.


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Landesverkehrswacht
Foto: Landesverkehrswacht

Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL
Präsident

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Bayern e.V. feiert im Jahr 2020 sein 30-jähriges Jubiläum. Zu diesem Jubiläum gratulieren die Landesverkehrswacht Bayern und die bayerischen Verkehrswachten ganz herzlich.


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Metropolregion München
Foto: EMM

Wolfgang Wittmann
Geschäftsführer

Zum 30. Geburtstag wünschen wir dem Landesverband Bayern des ADFC alles erdenklich Gute! Als Nachbarn im Haus der Bayerischen Landkreise pflegen wir ein aktives „Miteinander“, das sich nicht nur in der Mitgliedschaft des ADFC beim EMM e.V. zeigt,


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VCD Bayern
Foto: VCD

Bernd Sluka
Vorsitzender

Glückwünsche vom VCD zum 30sten Geburtstag! Vor 30 Jahren waren noch Glühlampen-Halogen-Scheinwerfer neueste Technik bei Fahrrädern. Doch nicht nur bei der Technik hat sich seitdem viel verbessert. Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile des Radfahrens und steigen um.


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vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Foto: vbw

Bertram Brossardt
Hauptgeschäftsführer

Mit dem ADFC verbindet uns das gemeinsame Ziel, die Menschen in Bayern noch mehr zum Radeln zu motivieren. Gerne unterstützen wir seit vielen Jahren Projekte wie die Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.


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Verkehrszentrum Deutsches Museum
Foto: privat

Dr. Bettina Gundler
Leiterin

Seit einer Sonderausstellung zum Radfahren 2017 steht das Verkehrszentrum mit dem ADFC im Austausch über Fragen des Radverkehrs. Diverse Podiumsdiskussionen rund ums Radeln im Verkehrszentrum sind nur ein Beispiel dafür


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Bündnis 90 / Die Grünen
Foto: Andreas Gregor

Katharina Schulze MdL
Fraktionsvorsitzende

Happy Birthday to you! Danke für euren unermüdlichen Einsatz, Bayern fahrradfreundlicher zu machen und die Mobilitätswende und den Klimaschutz vor Ort voranzutreiben. Ihr habt Bayern verändert und das ist gut so!


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CSU im Bayerischen Landtag
Foto: Staatsministerium (StMI)

Joachim Herrmann MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration

30 Jahre ADFC Bayern – das ist wahrlich ein Grund zu feiern. Zu diesem stolzen Jubiläum gratuliere ich ihm aufs Herzlichste. Mit Genugtuung darf er auf die letzten drei Jahrzehnte zurückblicken. Mit über 30.000 Mitgliedern – darunter auch ich – ist er zu einer schlagkräftigen Interessensvertretung der Radfahrer gewachsen


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FDP im Bayerischen Landtag
Foto: FDP-Fraktion / Bernhard Haselbeck

Sebastian Körber MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr, Sprecher der FDP-Fraktion für Wohnen, Bau und Verkehr

Ich freue mich sehr dem ADFC mit seinen rund 30.000 Mitgliedern als größten Fahrrad-Club im Freistaat zu seinem 30-jährigen Bestehen zu gratulieren. Die große Anzahl an Mitgliedern zeigt die Bedeutung des Fahrrads, welches hierzulande eine Renaissance erlebt.


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Freie Wähler im Bayerischen Landtag
Foto: Staatsministerium (StMUV)

Thorsten Glauber MdL, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz

„The bicycle is a good invention!“, haben schon die Red Hot Chili Peppers gesungen. Und das stimmt! Fahrradfahren ist gesund, preiswert und umweltfreundlich – und es macht Spaß! Daher wird das Radeln immer beliebter. Und Sie werden immer mehr. Wie gut, dass es den ADFC Bayern als Interessensvertreter gibt!


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SPD im Bayerischen Landtag
Foto: BayernSPD

Natascha Kohnen MdL
Vorsitzende BayernSPD

Runde Geburtstage müssen kräftig gefeiert werden! Und der ADFC Bayern hat allen Grund sein 30-jähriges Bestehen zu feiern. Der ADFC ist weltweit die größte Interessenvertretung all derjenigen, die mit dem Fahrrad fahren.


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Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Foto: Staatsministerium (StMB)

Kerstin Schreyer, MdL
Staatsministerin

30 Jahre ADFC Bayern: Das sind drei Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit und viel persönlicher Einsatz! Dazu gratuliere und danke ich allen 30.000 Mitgliedern ganz herzlich! Gemeinsam setzen wir uns für die Radverkehrsförderung in Bayern ein


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BayernForum der Friedrich Ebert Stiftung
Foto: FES

Ellen Diehl
Leiterin

„… [Es] muss den Leuten zu Bewusstsein gebracht werden, dass das Fahrrad ein leistungsfähiges und angenehmes Fortbewegungsmittel für den Alltag ist“, hieß es 2000 im Programm unserer gemeinsamen Fachtagung „Radverkehrsplanung und -förderung“.


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BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH
Foto: bayern.by - Gert Krautbauer

Barbara Radomski
Geschäftsführerin

Bayern ist seit vielen Jahren die beliebteste Radreiseregion in Deutschland. Diese Position wollen wir halten und freuen uns daher sehr, dass wir mit dem ADFC Bayern einen Unterstützer an unserer Seite wissen.


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BR-Radltour
Foto: Lutz Bäucker

Thomas (Toto) Gaitanides
Initiator und langjähriger Teamchef

30 Jahre! 23 Jahre davon (von 1990 bis 2013) hat der ADFC die Entstehung der „BR-Radltour“ jedes Jahr mit Rat und Tat in einem Ausmaß unterstützt, dass ich ohne ihn diese rollende Mammutaufgabe hätte nicht lösen können.


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Bayernnetz für Radler
Bild: Bayernnetz für Radler

fernradnetz.bayern.de
der Bayerischen Staatsregierung

Das Bayernnetz für Radler gratuliert dem ADFC Landesverband Bayern herzlich zum 30-jährigen Bestehen. Seit der Gründung des Bayernnetzes für Radler im Jahr 1996 besteht mit dem ADFC eine enge Kooperation. Das Bayernnetz für Radler, ein bayernweit ausgeschildertes Fernradroutennetz, ist ein kostenloses Angebot der Bayerischen Staatsregierung


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LDBV
Foto: LDBV

Wolfgang Bauer, Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
Als begeisterter Radfahrer gratuliere ich dem ADFC Bayern ganz herzlich zu seinem 30-jährigen Bestehen! Unsere Behörde verbindet eine langjährige, freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem ADFC. Bei der BR-Radltour oder auf Freizeitmessen wie der f.re.e mit dem "Bayernnetz für Radler" sind wir regelmäßig Partner.


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Oberfranken Offensiv
Foto: Oberfranken Offensiv

Melanie Huml MdL, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Vorsitzende
Radfahren macht Spaß, ist gesund und liegt im Trend – mit dem Stadtrad, dem Tourenrad, dem Mountainbike oder dem Rennrad. Gerade in den vergangenen Monaten des Jahres 2020 haben viele das Radfahren und damit eine neue Mobilität wiederentdeckt:


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Gesicht zeigen – Menschen im ADFC

Der ADFC Bayern, das sind auch seine Mitglieder. Im August 2020 – im dreißigsten Jahr unseres Bestehens – sind es 30.000 geworden. Einige haben uns erzählt, warum sie gerne Rad fahren. Sie wollen wir hier stellvertretend für alle sichtbar machen.

Ilona
Foto: privat

Radfahren ist für mich Freiheit und Fühlen der Natur.


Gerhard
Foto: privat

Ich liebe Fahrradfahren, weil ich damit bis an den Pazifik gekommen bin.


Norbert
Foto: privat

Ich fahre gerne Rad, weil es mich (fast) überall hinbringt!


Andreas
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, da ich damit immer entspannter ankomme als mit Auto.


Rupert
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil es für mich das Schönste ist, um vom Alltag loszulassen.


Karin
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil ich mir ohne Auto ein schönes Leben mache und frei bin von Stress, Ärger und Kosten für die Blechkiste.


Olga
Foto: privat

So schön kann Leben sein – auch im Ruhestand.


Jakob
Foto: privat

Ich fahre gerne Fahrrad, weil es die schönsten Orte der Erde auf nachhaltige Art erfahrbar macht.


Christian
Foto: privat

Das Rad ist für mich das perfekte Verkehrsmittel, wenn ich mich mit meiner Familie in der Stadt bewege. 


Der Kasperl
Foto: Kasperls Spuikastl

I fahr gern Radl, weil i so am Teife auskimm und samt meim Theata no dazua direkt zu meim Auftrittsort fahrn konn.


Steffi
Foto: privat

Radfahren bedeutet für mich Freiheit. Außerdem spart man Geld und verbrennt dabei auch noch Fett.


Peter
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, because "Feel the flow"


Uwe
Foto: privat

Ich fahre Rad, weil es mich an Orte bringt, die das Auto nicht erreichen kann (soll).


Marcel
Foto: privat

Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.


Johannes
Foto: Stephan Esser

Natürlich fahre ich Rad, weil es das beste, günstigste, praktischste, gesündeste und schönste Verkehrsmittel überhaupt ist.


Gerhard
Foto: privat

Ich fahre gerne Rad, weil ich mit Ü70 ohne E immer wieder reich belohnt werde.


Caroline und Friedrich
Foto: privat

Wir lieben Radfahren, weil wir gemeinsam – selbst auf gleichen Wegen – immer wieder etwas Neues entdecken.


Harald
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil ich mit dem Rad meinem Zucker davonfahre.


Kuno
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil ich dadurch die Welt mit anderen Augen wahrnehme.


Brigitte
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil diese 200-jährige Idee aktueller ist denn je.


Vitus
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil es nichts Schöneres gibt, als einen hohen Berg bzw. eine hohe Passstraße mit dem Rennrad zu bezwingen, um anschließend die lange Abfahrt zu genießen.


Norbert
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil es (k)eine Kunst ist.


Lisa und Felizitas
Foto: privat

Wir radeln mit jedem Outfit!


Frank
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil es die grauen Zellen bunt macht.


Stefan
Foto: privat

Wind in den Haaren, Sonne im Gesicht. Freude pur!


Nadine
Foto: privat

Ich liebe Radfahren, weil die Kinder glücklich sind und ich mich frei fühle.


Das ist ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk, dass wir im ADFC Bayern genau zu unserem 30. Geburtstag das 30.000 Mitglied begrüßen dürfen. Und weil „aller guten Dinge drei sind“, haben wir gleich drei neue Mitglieder begrüßt mit den Nummern 29.999, 30.000 und 30.001! Herzlich willkommen!

Mitglied 29.999
Foto: ADFC Bayern

Philipp Karr aus Coburg (Oberfranken)

„Ich möchte mit meiner Mitgliedschaft im ADFC ein Zeichen setzen und die Sache des Fahrradfahrens unterstützen!“, sagt Karr (48), Zivilrichter am Landgericht Coburg.


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Mitglied 30.000
Foto: ADFC Bayern

Familie Kathrin Altmann und Markus Blaschek aus Sulzbach-Rosenberg (Oberpfalz)

Mehr Fahrrad geht nicht: zwei Cargo-Bikes, drei Kinderräder, ein Mountainbike, ein Rennradl, ein Tandem - Kathrin Altmann, Markus Blaschek und ihre Kinder sagen: „Wir sind leidenschaftliche Radler*innen!“ Ihr Auto haben sie vor ein paar Wochen verschrottet und sich bisher kein neues angeschafft.


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Mitglied 30.001
Foto: ADFC Bayern

Bastian Boese aus Augsburg (Schwaben)

„Wir Radfahrer*innen müssen mehr politisches Gehör finden!“ sagt Bastian Boese, „ich fühl mich oft als Verkehrsteilnehmer dritter Klasse, da muss was passieren.“


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Promis treten in die Pedale

In der auf bayern.adfc.de veröffentlichten Interviewreihe „ADFC trifft …“ bekennen sich bekannte und weniger bekannte Menschen zum Fahrrad. Hier präsentieren wir eine kleine Auswahl von Zitaten aus diesen Interviews.

Diese Promis treten in die Pedale, weil...

Kabarettistin Mia Pittroff
Foto: Mia Pittroff

…weil „ich ohne Auto und mit zwei Kindern im Anhänger ganz schön treten muss, aber es trotzdem jeden Tag wieder Spaß macht!“

 


Sänger und Moderator Hannes Ringlstetter
Foto: Sonja Herpich - Fotografie

…weil „ich mit dem E-Bike Niederbayern entdecken kann – aber es braucht noch viel mehr g'scheite Radlwege!“

 


Ski-Legende Markus Wasmeier
Foto: Markus Wasmeier

... weil „ich auf dem Radl die  Freiheit spüre!“

 


Filmstar Jessica Schwarz
Foto: Joachim Gern

…weil „ich mit Bewegung an der frischen Luft meiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes tue!“


MORGEN

Im April 2007 schrieb der damalige Landesvorsitzende Karl von Falkenhausen im bayerischen Mitgliedermagazin: "Seit 28 Jahren gibt es den ADFC, seit knapp 17 Jahren unseren ADFC-Landesverband Bayern und jetzt bleiben uns noch 13 Jahre, um die Klimawende zu schaffen." 2020 war damals Zielmarke im 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll: Bis dahin sollte der Ausstoß klimaschädlicher Gase deutlich gesenkt werden. Heute ist 2020, wir haben das Klimaabkommen von Paris mit noch weitreichenderen Zielen. Aber wo stehen wir heute?

Auf den Seiten 12 bis 16 unserer interaktiven Jubiläumsbroschüre wagen wir jetzt im Jahr 2020 einen Blick in die Zukunft mit Visionen, zwei weitsichtigigen Interviews und einem Blick auf wegweisende Infrastruktur in Bayern: www.unserebroschuere.de/adfc-bayern/WebView/.

Die beiden Interviews sind hier in einer ausführlicheren Fassung als in der Broschüre nachzulesen mit noch mehr Fragen und Antworten:

Interview mit Dr. Philine Gaffron
Foto: Eva Häberle

Dr. Philine Gaffron lehrt und forscht am Institut für Verkehrsplanung und Logistik der
Technischen Universität Hamburg. Ihre Schwerpunktthemen sind nachhaltige Mobilität
sowie Umweltwirkungen und soziale Gerechtigkeit im Verkehr. Wir haben mit ihr über
die Mobilitätswende gesprochen.

 

Hier geht's zum Interview:

Was werden wir unseren Kindern 2050 sagen müssen?


Interview mit Mikael Colville-Andersen
Foto: Erika Huffman

Mikael Colville-Andersen, dänischer Stadtplaner und Experte für urbane Mobilität, hat die Copenhagenize Design Company gegründet und war ihr CEO. Weltweit berät er Städte und Regierungen zu Fragen der fahrradfreundlichen Stadt der Zukunft. Wir trafen den Visionär in einem Straßencafé in Kopenhagen.

 

Hier geht's zum Interview:
Erst Stadtgestaltung, dann Verkehrsplanung


Was werden wir unseren Kindern 2050 sagen müssen?

Interview mit Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron

Dr. Philine Gaffron lehrt und forscht am Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg. Ihre Schwerpunktthemen sind nachhaltige Mobilität sowie Umweltwirkungen und soziale Gerechtigkeit im Verkehr. Wir haben mit ihr über die Mobilitätswende gesprochen.

Sie haben einmal gesagt: „Städte sind für Menschen gemacht und nicht für Autos.“ Welchen Beitrag kann das Fahrrad leisten, um unsere Städte wieder lebenswerter zu machen?

Viele Probleme, die wir heute in Städten haben, haben mit dem Faktor Verkehr zu tun: die Flächenproblematik, die Lärmbelastung, ungesunde Atemluft, die Unfälle… Da kann das Fahrrad einen Riesenbeitrag leisten. Es braucht deutlich weniger Platz – im stehenden und im fahrenden Modus. Mehr Fahrrad ermöglicht mehr Flächengerechtigkeit und wir können Raum für andere Nutzungen frei machen. Das Fahrrad ist ein sehr leistungsstarkes Verkehrsmittel, in der Stadt oft schneller als das Auto - und trotzdem in der Praxis immer noch benachteiligt. Unheimlich wichtig ist es auch im Bereich der sozialen Gerechtigkeit. In vielen Großstädten hat die Hälfte der Haushalte gar kein Auto. Von den mit dem Auto zurückgelegten Wegen sind mehr als 50 Prozent unter fünf Kilometern, ein riesiges Potenzial für Verlagerungen. Und Bewegung ist gut für die eigene Gesundheit. Dann sind da noch die Lieferverkehre, die Citylogistik. Hier bieten Lastenräder, gerade solche mit Elektromotor, ein enormes Potenzial. Und dann noch ganz dringend, das Thema Klimawandel: CO2-Einsparung, mehr Platz für neue Grün- und Wasserflächen gegen die Hitze…

Wie lässt sich die Attraktivität des Verkehrsmittels Fahrrad steigern?

Die Infrastruktur spielt da natürlich eine ganz wichtige Rolle: Fahrradspuren, Fahrradstreifen. Wenn wir mehr Leute aufs Fahrrad kriegen möchten, müssen wir auch an die denken, die sich unsicher fühlen. Da ist die subjektive Wahrnehmung entscheidend: Wir brauchen breite Wege und Radspuren mit baulicher Trennung. Ich denke auch, dass eine flächendeckende Regelung für Tempo 30 innerorts mit Tempo 50 als Ausnahme sinnvoll wäre. Hat sich das etabliert und der Mobilitätsmix sich bereits geändert, kann es sinnvoll sein, die Fahrbahn in eine Spur für schnellere und eine für langsamere Verkehrsteilnehmer*innen aufzuteilen, unabhängig vom genutzten Fahrzeug. Und natürlich brauchen wir bessere Abstellmöglichkeiten, mehr Platz für sicheres Fahrradparken auch im Bestand, das Mitdenken bei Neubauten und Sanierungen und natürlich gute Anlagen an den Zielorten, am Arbeitsplatz, an Bahnhöfen… Es ist zudem unumgänglich, dass wir verstärkt Push-Maßnahmen umsetzen: Parkraumbewirtschaftung, Parkraumverknappung, Durch- und Zufahrtsbeschränkungen und die Schaffung von Kostenwahrheit inklusive der Folgekosten. Bei der CO2-Steuer haben wir einen solchen Weg zumindest ermöglicht. Das macht Alternativen automatisch attraktiver, sofern deren Angebot entsprechend gestaltet ist. Im Sinne der sozialen Gerechtigkeit sind Verbote zuweilen aber einfach gerechter: Sie gelten für alle, unabhängig vom Geldbeutel.

Immer mehr Menschen fahren Rad, in Bürgerbegehren fordern Radfahrende mehr Platz fürs Rad ein und Kommunalparlamente übernehmen die Forderungen. Hat die Verkehrswende bereits begonnen?

Wir sind weiter als vor ein paar Jahren. Der Radverkehrsanteil in Gesamt-Deutschland ist von 2002 auf 2017 von neun auf elf Prozent gestiegen. Aber das ist noch nicht genug. Bei den CO2-Emmissionen etwa hat der Verkehrssektor seit den Neunzigern als einziger überhaupt nichts reduziert. Das mit der Verkehrswende ist noch lange nicht so weit gediehen, wie wir es brauchen. Wir sollten auch eher über eine Mobilitätswende sprechen. Wir brauchen mehr als nur den Umstieg. Wir brauchen auf vielen Ebenen einen Paradigmenwechsel. Die Radentscheide sind ein gutes Beispiel für schrittweise Veränderungen. Aber bei der Umsetzung dauert’s dann häufig. Infrastruktur umzubauen geht eben nicht von jetzt auf gleich. Anderseits waren mit den Pop-up-Bikelanes in Berlin und anderswo in der Corona-Krise auf einmal ganz schnelle, unkonventionelle Dinge möglich. Über solche Lösungen müssen wir uns mehr Gedanken machen, wenn wir wirklich schnell genug vorankommen wollen. Und: Wir haben einerseits den Willen zum Wandel, andererseits unsere Gewohnheiten und die gebauten Wirklichkeiten, mit denen wir umgehen müssen. Da heißt es, möglichst flexibel, innovativ und nachdrücklich zu sein.

Auch hier bei uns sind Veränderungen wahrzunehmen. Trotzdem gilt Bayern als Autoland und mit Widerstand ist zu rechnen. Wie können die Menschen mitgenommen werden?

Das ist eine Kombination aus Kommunikation und Fakten schaffen. Wir müssen die Vorteile kommunizieren und die augenblicklichen Probleme erklären, die wir dadurch lösen können, und die Dringlichkeit, warum wir sie lösen müssen. Und die externen Kosten, die Kostenwahrheiten erklären. Die wenigsten Menschen wissen, wieviel es kostet, Infrastruktur zu bauen, sie instand zu halten und sie zu sanieren. Gut gemachte Öffentlichkeitskampagnen zeigen auch durchaus Wirkung. Da sind alle Ebenen gefragt: Bund, Länder, Kommunen. Den Ansatz, Maßnahmen versuchsweise durchzuführen, halte ich auch für absolut sinnvoll. In Testphasen können wir den Leuten zeigen: So sieht es im Alltag aus. Die Reaktion der Menschen muss dann natürlich auch gehört werden. Allerdings darf die Politik nicht in Versuchung geraten, es allen recht machen zu wollen, weil das natürlich sowieso nicht geht. Man braucht schon verbindliche Ziele.

Wie weit ist die Verkehrswende 2050 gekommen?

Wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz, mit der sozialen Gerechtigkeit, mit dem Artenschutz und allem, was da noch dran hängt, dann müssen wir 2050 die Mobilitätswende geschafft haben. Deutschland hat sich bis 2050 Klimaneutralität zum Ziel gesetzt. Ohne eine umfassende Mobilitätswende geht das nicht. Nicht nur die Antriebstechnologien, die gesamt Systemstruktur muss sich bis dahin verändert haben. Dafür müssen wir vom Ziel aus rückwärts denken. Ich stell mir immer vor, ich müsste den Kindern und Jugendlichen von heute und morgen im Jahr 2050 gegenübersitzen und müsste sagen: „Schade, wir haben es vergeigt!“ Das fände ich schrecklich. Ich hoffe, dass dieser Gedanke handlungsleitend sein kann, auf allen Ebenen. Klar, an manchen Stellen wird das sehr einschneidende Veränderungen bedeuten. Das heißt aber nicht, dass wir dann alle zuhause sitzen müssen und uns nicht mehr bewegen dürfen. Was möglich ist, wenn der Druck groß genug ist, zeigt die Corona-Krise. Wenn wir es schaffen, diesen Handlungsdruck weiter klar zu kommunizieren, und die Vorteile, die wir uns erschaffen, dann habe ich schon Hoffnung, dass wir das Ruder noch rechtzeitig herumreißen.

 

Erst Stadtgestaltung, dann Verkehrsplanung

Interview mit Mikael Colville-Andersen

Mikael Colville-Andersen, dänischer Stadtplaner und Experte für urbane Mobilität, hat die Copenhagenize Design Company gegründet und war ihr CEO. Weltweit berät er Städte und Regierungen zu Fragen der fahrradfreundlichen Stadt der Zukunft. Wir trafen den Visionär in einem Straßencafé in Kopenhagen.

Was macht eine Stadt lebenswert?

Straßen wie diese. Im Café sitzen, reden und beobachten wie Menschen vorbeigehen, vorbeiradeln, im Auto vorbeifahren: die direkte, ständige Verbindung zwischen Mensch und Stadt. Sich niemals vom Geschehen der Stadt abgeschnitten fühlen. Im Auto ist man das immer, sitzt in seiner Blase. Sind alle in ihrer Blase, gibt es keinerlei Verbindung. Diese Familie da drüben auf dem Fahrrad: Es ist Sonntag, vielleicht fahren sie in Ferien oder einfach nur spazieren, aber sie sind in Interaktion mit ihrer Stadt: Sie riechen, hören, schmecken sie, sie schauen uns an, wir sie. So funktionierten Städte seit 7000 Jahren, seit Menschen in Städten zusammenleben. Es ist eine ständige sensorische Verbindung mit dem Ort. Und das findet sich auch in unserer Art der Verkehrsplanung wieder. Straßen werden so gestaltet, dass diese Familie in der Mitte der Straße oder auf sicherer Infrastruktur dahinrollen kann. Dazu kommen breite Bürgersteige für Fußgänger*innen, ein guter öffentlicher Verkehr, einfach alle Verkehrsarten, die anthropologisch angemessen sind. Wir stehen immer in Kontakt mit unseren Mitmenschen. Es geht um Verkehrsgestaltung, aber auch Stadtgestaltung.

Welche Chancen bietet das Fahrrad, um unsere Städte wieder lebenswerter zu machen?

Das Fahrrad ist das wichtigste Werkzeug in unserem städtischen Werkzeugkasten, will man unsere Städte nach 70, 80 Jahren autozentrierter Verkehrsplanung „reparieren“ und verbessern. Es braucht eine urbane Revolution und das Fahrrad steht darin an vorderster Front. Weil es den Menschen unabhängige Fortbewegung ermöglicht, weil es den Menschen im Land eine bessere Gesundheit beschert und wir alle davon profitieren, tragen wir die Kosten des Gesundheitssystems doch gemeinsam. Weil uns das Fahrrad die Stadt und ihren sinnlichen Wert erfahren lässt. Und es ist in fast allen Städten der Welt eine der schnellsten Möglichkeiten von A nach B zu kommen.

Wie hoch wird der Anteil des Radverkehrs im Jahr 2050 in deutschen Städten sein?

Schwer zu schätzen – jede Stadt ist anders. Es gibt immer noch Politiker*innen, die „am Altar der Autoindustrie beten“ – wegen der vielen Arbeitsplätze und der Steuereinkünfte. Aber ich glaube, wenn irgendwo in der Welt das Potenzial am größten ist, dann in Deutschland mit seinem Umweltfokus. Es wird davon abhängen, wer regiert. Es gibt mehr und mehr Politiker*innen, die die Notwendigkeit des Wandels erkennen. Es wäre ganz einfach: Mit den Kosten für zehn Kilometer sechsspuriger Autobahn könnte man München in fünf Jahren zu Kopenhagen machen. Weil es vergleichsweise so kostengünstig ist.
Ich bin optimistisch, was deutsche Städte betrifft, weil das Umweltbewusstsein mehr und mehr Menschen infiziert und Mainstream wird wie in keinem anderen Land der Welt. Das ist großartig, lief es doch 50 Jahre lang blöd. Wichtig ist, keine negativen, sondern positive Botschaften zu verbreiten, all die Radentscheide zum Beispiel sind großartig. Deutschland steht in der Reihe der fahrradfreundlichsten Länder mit Schweden heute schon auf Platz 4 oder 5 in der Welt hinter den Niederlanden, Dänemark und Japan. Deutschland ist weit vorne und es ist geradezu unfassbar, dass in den letzten zehn Jahren nicht mehr Fortschritte gemacht wurden. Etwas enttäuschend – aber – ich denke, da ist großes Potenzial.

Was müssen Städte im Autoland Bayern tun, um das zu erreichen?

Japan hat auch Autoindustrie, aber 15 Prozent der Bevölkerung fahren Fahrrad und Japan ist Nummer 3 bei den fahrradfreundlichsten Städten weltweit. In Tokyo fahren täglich mehr Leute mit dem Fahrrad zu einer Bahnstation als in Berlin leben! Also hoffe ich, dass man in Deutschland erkennt, dass Autoverkaufszahlen heute kein wirtschaftlicher Indikator mehr sind. Politiker*innen sollten gestiegene Verkaufszahlen in der Autoindustrie nicht mehr feiern, sondern stattdessen sagen: „Mist, da haben wir wohl etwas falsch gemacht.“ „Die Passagierzahlen bei der DB sind gestiegen“, das ist gut. Oder „mehr Leute fahren Fahrrad“. Das sind die neuen ökonomischen Indikatoren in einer „live sized city“. Die Deutschen sollten aufhören der Autoindustrie weiterhin einen so unangemessenen Wert beizulegen. Auch wenn Firmen ankündigen, in den nächsten Jahren überwiegend E-Autos zu bauen – es bleiben Autos, die viel zu viel Platz benötigen.

Sie sagten, Bayern habe ein ungefähres politisches Ziel in Sachen Radverkehr (Er bezieht sich hier auf das Radverkehrsprogramm Bayern 2025). Das ist cool. So etwas hörte ich zum ersten Mal 2013 bei der Velo-city in Wien. Andalusien, eine sehr große Region, flächenmäßig ähnlich groß wie Bayern, machte damals Pläne für die Radverkehrsförderung. So ist gelungen, dass Sevilla in kürzester Zeit den Radverkehrsanteil von quasi null auf sieben Prozent steigern konnte. Die damalige Regierung wollte Andalusien zur weltweit fahrradfreundlichsten Region machen mit rund 5.000 Kilometer Radwegen, die alle Städte verknüpfen. Das könnte Bayern genauso schaffen. Der schwierige Teil wird sein, auch die sehr kleinen Städte in der Provinz zu verknüpfen. Aber das ist ein wirklich tolles Ziel und man kann sich einiges an Inspiration bei Andalusien holen, auch wenn sie es dort noch nicht flächendeckend geschafft haben, weil die Politik nicht mitspielte. Aber sie haben eine Vision entwickelt und damit begonnen, weil das Fahrrad ein gutes Verkehrsmittel ist.

Wie ist das auf dem Land? Kann hier eine gute Verknüpfung des Fahrrads mit dem Öffentlichen Verkehr etwas verändern?

Kleinstädte benötigten ein gute Radwegeverbindung zur nächstgelegenen Bahnstation mit guten Abstellanlagen, wo man dann in den Zug steigt. Überall in Dänemark oder auch Schweden sind die Fahrradabstellanlagen an Bahnstationen in jedem kleinen Ort voll. Es geht darum, die erste und letzte Meile fahrradfreundlich zu gestalten – das wird den kleinen Städten helfen.

Kann das Fahrrad die Mobilität auch in kleineren und mittelgroßen Städten verändern?

Oh ja. Um die Städte wiederzubeleben, muss man Shopping Malls auf der grünen Wiese wieder abreißen. Wir müssen zurückgehen in die Zukunft, zu etwas, was wir bereits hatten: ein Fahrradparadies von den 1880er Jahren bis in die 1950er Jahre. Dahin müssen wir zurück. Sich von den autofreundlichen Straßen und Shoppingcentern zu verabschieden ist eine harte Nuss, weil es ums Business geht. Aber betroffen sind meist große Konzerne, die werden unterm Strich kein Geld verlieren. Es mögen Arbeitsplätze verloren gehen, aber die können in die Stadtzentren rückverlagert werden. Das Fahrrad hat das Potenzial, das es nachgewiesenermaßen schon immer hatte und wir müssen nur dahin zurück. Alles was wir tun müssen, ist zurückzukehren zu unserer Geschichte, sie entstauben und neu starten.

Wie muss sich die Verkehrsplanung ändern, um all das bis 2050 zu erreichen?

Wir müssen aufhören, dem Auto zu huldigen. Das ist dasselbe in allen größeren Ländern. England, USA, Deutschland, Frankreich: Wegen der Bedeutung der Autoindustrie haben dort Ingenieur*innen in der Verkehrsplanung das große Sagen und einen so unanständig großen Einfluss bekommen. Nichts gegen Verkehrsingenieur*innen, aber wir sollten sie nicht auf ein Podest heben und sie die Zukunft unserer Städte entscheiden lassen. Das wollen sie gar nicht, aber wir haben ihnen die Macht dazu gegeben, als verlängertem Arm der Autoindustrie sozusagen. Was wir tun müssen, ist die Pyramide umkehren, an deren Spitze sie heute stehen.

Es ist eine Vielzahl von mathematischen Modellen, die den Verkehr in unseren Städten bestimmt, aus den 1950er-Jahren, unverändert. Sie sind nicht zu verbessern, weil sie schon zu Beginn schlecht waren, komplett auto-zentriert. Ingenieur*innen sind unglaublich nützlich und intelligent, aber bevor sie zum Einsatz kommen, brauchen wir Stadtplaner*innen, Stadtgestalter*innen, Anthropolog*innen, Verkehrspsycholog*innen, Soziolog*innen etc., die uns sagen, wie die Stadt für den Menschen gestaltet werden sollte. Ich habe mit Schulkindern gearbeitet weltweit, sie können eine Stadt besser gestalten als 500 Expert*innen, sie sehen intuitiv die einfache Logik der Dinge, das Vernünftige. Ingenieur*innen hingegen wollen einfach Puzzle lösen und Dinge bauen. Sie müssten aber schon an der Uni lernen, mit den Stadtplaner*innen zu reden und zusammenzuarbeiten, was in Deutschland meist nicht der Fall ist, das ist das Hauptproblem.

Der Einfluss der Verkehrsingenieur*innen muss sofort gestoppt werden. Politiker*innen kommen und gehen und viele haben richtig gute Ideen, die aber quasi an der Tür der Verkehrsplanungsabteilung sterben. Das zu reformieren, erst den Fokus auf die anderen Fachleute legen, das ist der Schlüssel zur Veränderung. Ingenieur*innen lieben es, schwierige Aufgaben zu bearbeiten. Sie können aber warten, bis man ihnen sagt, was sie lösen sollen: ein paar Autospuren wegnehmen, dafür Fahrradspuren hinzufügen, Bushaltestellen einpassen, u.v.m. Aus den Niederlanden und Dänemark gibt es zudem genug Best-Practise-Beispiele, die nur kopiert und adaptiert werden müssen, das werden die Ingenieur*innen lieben. Wir wollen sie nicht loswerden, aber ihren Einfluss auf die Stadtgestaltung sofort drastisch reduzieren. Wenn das gelingt, kann Deutschland in fünf Jahren wie Kopenhagen sein.

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